WAC-Präsident Dietmar Riegler: »Ferdinand Feldhofer hat uns in den Gesprächen überzeugt«Ausgabe 02 | Donnerstag, 9. Januar 2020

In einer Pressekonferenz erklärte WAC-Präsident Dietmar Riegler, warum seine Wahl für den neuen Trainer auf Ferdinand Feldhofer fiel. Zentrales Thema war auch die Kadersituation. Mit Ritzmaier und Niangbo hat man innerhalb kurzer Zeit zwei wichtige Spieler verloren.

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Unterkärntner Nachrichten Redakteur Philipp Tripolt Von Philipp Tripolt tripoltno@spamunterkaerntner.at
In einer Pressekonferenz erklärte WAC-Präsident Dietmar Riegler, warum seine Wahl für den neuen Trainer auf Ferdinand Feldhofer fiel. Zentrales Thema war auch die Kadersituation. Mit Ritzmaier und Niangbo hat man innerhalb kurzer Zeit zwei wichtige Spieler verloren.

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Wolfsberg. Am vergangenen Dienstag, 7. Jänner, leitete Neo-Coach Ferdinand Feldhofer sein erstes Training beim Lavanttaler Bundesligisten. Davor luden WAC-Präsident Dietmar Riegler und der neue Trainer zur Pressekonferenz.

»Ich glaube, der Grund für den Trainerwechsel ist allen hier bekannt«, beginnt Riegler, der seine Entscheidung, Ferdinand Feldhofer als Cheftrainer einzustellen, wie folgt begründet: »Er ist genau in dieser Phase der beste Kandidat. Er ist jung und engagiert. Ferdinand Feldhofer war schon beim letzten Mal im engeren Kreis und hat sich in den Hearings durchgesetzt. Er hat uns einen Plan vorgelegt und uns in den Gesprächen vollkommen überzeugt. Wir hatten in den vergangenen Jahren einen guten Griff, was unsere Trainer betrifft, und ich glaube, dass wir auch jetzt wieder einen guten Griff gemacht haben.«

»Ich glaube, dass wir auch jetzt wieder einen guten Griff gemacht haben«
Dietmar Riegler, WAC-Präsident

Feldhofer: »Ich freue mich riesig, dass ich da sein darf. Ich werde viele Gespräche führen, um jeden einzelnen kennenzulernen, damit wir so schnell wie möglich in einen geordneten Arbeitsrhythmus übergehen können. Wenn wir über meine Spielphilosophie reden wollen, dann kann ich das ganz einfach auf ein paar Wörter runterbrechen. Ich bin gerne im Ballbesitz, und wenn ich nicht im Ballbesitz bin, dann will ich den Ball so schnell wie möglich wieder erkämpfen.«

Schmerzhafte Abgänge
Die Gerüchte um mögliche Abgänge gibt es bereits seit mehreren Wochen. Und nun auch die ersten fixen Abgänge. Marcel Ritzmaier, dessen Vertrag im Sommer ausgelaufen wäre, verlässt die Wölfe und folgt seinem ehemaligen Trainer Gerhard Struber auf die Insel. Er unterschrieb beim englischen Zweitligisten Barnsley einen Vertrag bis Sommer 2022.

Bei der Pressekonferenz stellte der WAC-Präsident klar, dass eine Rückkehr von Niangbo zu Salzburg eine Option sei und man mit einer Entscheidung in ein bis zwei Wochen rechnen könne. Unmittelbar nach dem Medientermin meldete der FC Red Bull Salzburg, dass man Anderson Niangbo zurückholt. Der 20-jährige Stürmer von der Elfenbeinküste wechselte erst im Sommer auf Leihbasis von Salzburgs Satelliten-Klub FC Liefering ins Lavanttal und erzielte in 26 Spielen neun Treffer und bereitete weitere sieben vor.

Fragezeichen stehen auch hinter Sollbauer, Novak und Weissman. An Sollbauer und Novak soll abermals Gerhard Struber interessiert sein. Zu Weissman sagte Dietmar Riegler, dass es momentan sehr ruhig ist, viele Manager Interesse zeigen, aber ein konkretes Angebot bislang nicht vorliegt.

Aktuell im Probetraining befindet sich Ramon da Silva. Der 29-jährige brasilianische Verteidiger ist derzeit vereinslos.

Fahrplan für das Frühjahr
»Das Ziel lautet, so schnell wie möglich einen Platz unter den ersten sechs zu fixieren«, so Neo-Coach Feldhofer. Damit wäre der WAC wieder für die Meisterrunde qualifiziert und mitten drinnen im Kampf um die internationalen Startplätze.

Das erste Testspiel findet am kommenden Samstag, 11. Jänner, um 14 Uhr auf der Sportanlage St. Andrä statt. Gegner ist Austria Klagenfurt. Weitere Testspielgegner sind bis zum Frühjahrsstart der SV Kapfenberg, Union Craiova sowie Rudar Velenje. Von 22. bis 31. Jänner bezieht das Team ein Trainingslager im türkischen Belek. Der Auftakt zur Frühjahrssaison ist am 15. Februar, wenn die Wölfe den TSV Hartberg in der heimischen Lavanttal-Arena empfangen. Anpfiff ist um 17 Uhr.

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