Fußball-Bundesliga: Die Wölfe lassen gegen die Admira zu Hause zwei Punkte liegenAusgabe 44 | Mittwoch, 30. Oktober 2019

Gegen die Admira gab es in der 12. Runde der Bundesliga in der Lavanttal-Arena ein 2:2. Ein Last-Minute-Tor von Sinan Bakis für die Niederösterreicher kostet den RZ Pellets WAC zwei Punkte. Manfred Gollner erzielte den Doppelpack für die Lavanttaler Kicker.

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Wolfsberg. Gegenüber dem Europa-League-Spiel gegen Basaksehir Istanbul (TUR) veränderte WAC-Coach Gerhard Struber die Mannschaft an vier Positionen. Im Tor stand diesmal Manuel Kuttin, in der Innenverteidigung kam Manuel Gollner zum Einsatz, Christopher Wernitznig spielte auf der rechten Seite und im Angriff stand diesmal Romano Schmid auf dem Platz. 

Trotzdem wirkten die Lavanttaler zu Beginn der Partie nach den Strapazen der letzten Wochen ein wenig müde. Die Admira war die offensiv gefährlichere Mannschaft und hatte mit einem Lattenschuss bereits in der achten Minute die Führung nur knapp verpasst. Dadurch wurde der WAC aufgeweckt, die Lavanttaler traten nun dominanter auf. Schmidt und Weissman scheiterten aus aussichtsreicher Position. Entgegen dem Spielverlauf ging die Admira durch einen Treffer von Sinan Bakis in der 39. Spielminute noch kurz vor der Pause in Führung. 

Richtige Worte in der Kabine

In der Kabine fand Struber offensichtlich die richtigen Worte. Die Wolfsberger agierten nach dem Seitenwechsel aggressiv, echte Torchancen fehlten allerdings. Trotzdem fanden die Gäste die erste Möglichkeit auf ein weiteres Tor vor, doch Manuel Kuttin verhinderte das 2:0. In der 59. Minute hatte dann Shon Weissman die größte Chance auf den Ausgleich. Der WAC-Goalgetter scheiterte allerdings alleine vor Admira-Goalie Leitner. In der 63. Minute war es dann aber endlich so weit. Nach einem Eckball von Liendl erzielte Manfred Gollner per Kopf den erlösenden Ausgleich. 

Die Wölfe machten weiter Druck und nur sieben Minuten später war es wieder Gollner, der einen Schuss von Marcel Ritzmaier unhaltbar zum 2:1 abfälschte. Die Admira warf in der Schlussphase alles nach vorne, der WAC konterte gut, scheiterte aber immer wieder am Admira-Schlussmann. Und das sollte sich in der Nachspielzeit rächen. Bakis verwandelte in der 92. Minute einen Freistoß aus gut 25 Metern zum 2:2.

»Wir hätten dass 3:1 erzielen müssen, dann wären wir wahrscheinlich noch in einen Flow gekommen. Momentan sind wir aber nicht zielstrebig. Es fehlt uns die Effizienz. Wir müssen uns schon strecken, um dem gerecht zu werden, dass wir ein Topteam sein wollen. Topteams gehen mit solchen Chancen anders um«, meinte Struber nach dem Spiel.

Pack-Derby

Am Samstag müssen die Wölfe nach Graz, wo Sturm auf die Lavanttaler wartet. Im letzten Bundesligaspiel gegeneinander setzte sich Sturm Graz in der Lavanttal-Arena 1:0 durch.

Ergebnisse: 
RZ Pellets WAC - Admira
2:2, Austria Wien - Swarosvki Tirol 2:3, St. Pölten - Sturm Graz 0:4, Altach - LASK 0:1, Red Bull Salzburg - Rapid Wien 3:2, Hartberg - SV Mattersburg 3:1.

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