Frantschach-St. Gertraud fordert elektrische ZuggarniturenAusgabe 1 | Freitag, 20. Dezember 2019

Eine Ausweisung des Tals als „Modellregion Lavanttal“ wollen die Gemeinderäte, die jetzt eine Petition an die ÖBB und das Land Kärnten richten. Die finanziellen Perspektiven für das Jahr 2020 sehen ein Nettoergebnis 178.200 Euro vor.

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Unterkärntner Nachrichten Redaktion Von Unterkärntner Nachrichten Redaktion officeno@spamunterkaerntner.at
Die Gemeinderäte von Frantschach-St. Gertraud wollen den Einsatz elektrischer Zuggarnituren mit batteriebetriebenen Zusatzausstattungen, den sogenannte „Cityjet Eco“. Foto: ÖBB/Philipp Horak

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Alle Mitglieder des Gemeinderats von Frantschach-St. Gertraud wandten sich in ihrer jüngsten Sitzung am 19. Dezember 2019 mit einer Petition an die ÖBB und die Kärntner Landesregierung. Sie fordern, das Tal als „Modellregion Lavanttal“ auszuweisen und auf den nicht elektrifizierten Bahnstrecken des Lavanttals  elektrische Zuggarnituren mit batteriebetriebene Zusatzausstattungen, den sogenannte „Cityjet Eco“, einzusetzen. Ein entsprechender Dringlichkeitsantrag wurde einstimmig angenommen.

 Mehrheitlich gegen die Stimmen der Liste Hirzbauer wurde auch das Budget 2020 und die mittelfristige Finanzplanung für die neu gegründete Veranstaltungszentrum Frantschach-St. Gertraud KG angenommen. Ebenfalls mehrheitlich mit den Stimmen der SPÖ-, ÖVP- und FPÖ-Gemeinderatsfraktionen wurde der Finanzierungsplan sowie die weiteren vertraglichen Gestaltungen zur Umsetzung des Veranstaltungszentrums am Dorfplatz sowie die Bewirtschaftung des ab dem kommenden Jahr zu übernehmenden Festsaals Frantschach beschlossen. Auch die Neugestaltung der seit 2017 unverändert gebliebenen Wasserbezugsgebühren in Form der Abgeltung der Teuerungsrate fand keine Zustimmung der Liste Hirzbauer, wurde aber mehrheitlich angenommen.

Debattiert wurde auch über die finanziellen Perspektiven für das Jahr 2020. Aufgrund der berücksichtigten Investitionen für das Veranstaltungszentrum am Dorfplatz verweigerte die Liste Hirzbauer auch hier die Zustimmung, sodass der Voranschlag 2020 mehrheitlich angenommen wurde. Ohne der Berücksichtigung der Eröffnungsbilanz wurden die Erträge mit 7,999.600 Euro und die Aufwendungen mit 7,821.400 Euro budgetiert. Das bedeutet ein Nettoergebnis 178.200 Euro. Einzahlungen mit 8.676.500 Euro und Auszahlungen von 8.208.600 Euro ergeben einen Geldfluss aus der voranschlagswirksamen Gebarung in der Höhe von 467.900 Euro. Für Investitionen wie dem neuen Veranstaltungszentrum, der Lavantmeile, dem Straßensanierungsprogramm 2020, dem Grunderwerb für Ortskernbelebungsmaßnahmen sowie der Restfinanzierung des Lavant-Hochwasserschutzes sind 2020 insgesamt 2,409.900 Euro vorgesehen.

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