Über 900 Mitarbeiter hat die gesamte Unternehmensgruppe in Österreich und DeutschlandAusgabe | Mittwoch, 13. Februar 2019

Bei Hermes Pharma in Wolfsberg ist nach der Gleichenfeier der Innenausbau im Gange. In Deutschland übertrug Johannes Burges seine Firmenanteile in eine Familienstiftung, um die Unternehmensgruppe abzusichern.

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Wolfsberg. Der Rohbau steht, bereits im Dezember fand die Gleichenfeier statt. Die Rede ist vom Ausbau des bestehenden Werkes III bei Hermes Pharma am Standort in Wolfsberg, in den 16 Millionen Euro investiert werden. Der Spatenstich fand am 13. Juni 2018 statt. Während der Baufortschritt in den vergangenen Monaten gut mitverfolgt werden konnte, tut sich nun von außen wenig Sichtbares. »Jetzt sind die Arbeiten im Inneren des Erweiterungsbaues an der Reihe«, erklärt Standortleiter Andreas Ulrich. Die Bauarbeiten liegen im Zeitplan, die Fertigstellung ist Ende des heurigen Jahres geplant. Durch den Ausbau wird das vollautomatische Hochregallager erweitert, zusätzlich entsteht ein Labor- und Verwaltungsgebäude, und die Lagerkapazität wird um 2.400 Palettenplätze erhöht. Insgesamt beträgt die neue Fläche 6.300 Quadratmeter. Mit dem Erweiterungsbau reagiert das Unternehmen auf steigende Anforderungen seitens der Behörden und seiner Kunden aus der Healthcare-Industrie.

Neue Familienstiftung

Um den Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden und die Eigenständigkeit der Unternehmensgruppe als Ganzes zu sichern, hat sich heuer im Jänner auch in Deutschland etwas getan: Johannes Burges, alleiniger geschäftsführender Gesellschafter der Johannes Burges-Unternehmensgruppe, zu der auch Hermes Pharma in Wolfsberg gehört, hat als Nachfolgelösung seine Unternehmensanteile an die von ihm gegründete Familienstiftung übertragen. Sie wird nun als Eigentümerin der Unternehmensgruppe auftreten und handeln. Vorstände der Stiftung sind zunächst für die Dauer von zehn Jahren die Hermes-Geschäftsführer Holger Dietel und Jörg Wieczorek. Johannes Burges ist Vorsitzender des Stiftungsrates, weitere Mitglieder sind Hermes-Geschäftsführer Andreas Schrepfer und Rechtsanwalt Wolfram Theiss. »Die Stiftungslösung gewährleistet die wirtschaftliche Unabhängigkeit, sodass wir unsere erfolgreiche Unternehmensgeschichte fortschreiben und unseren Mitarbeitern eine langfristig sichere Perspektive bieten können«, erklärt Johannes Burges. Die Unternehmensgruppe mit Sitz in Pullach im Isartal bei München beschäftigt in Deutschland und Österreich über 900 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von 250 Millionen Euro.

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