B80: Bürgerinitiative Ruden fordert mehr VerkehrssicherheitAusgabe 39 | Mittwoch, 23. September 2020

In der Gemeinde Ruden hat sich eine neue Bürgerinitiative formiert, die mehr Verkehrssicherheit entlang der Lavamünder Straße von Dobrowa bis Wunderstätten/Lavamünd einfordert.

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Unterkärntner Nachrichten Redakteurin Simone Jäger Von Simone Jäger jaegerno@spamunterkaerntner.at
Ein Nadelöhr an der Lavamünder Straße ist die Tiefenbachbrücke, bei der Lkw oft über die Mittellinie fahren. Regelmäßig kommt es hier zu gefährlichen Situationen mit dem Gegenverkehr. Foto: KK

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Ruden. Bereits im Oktober 2019 berichteten die Unterkärntner Nachrichten über die Probleme mit dem Schwerverkehr entlang der Lavamünder Straße B 80 von St. Nikolai bis Wunderstätten (Gemeinde Ruden). Den Anstoß dazu gab Anrainer Wolfgang Grillitsch aus St. Nikolai, der damals auch eine Unterschriftenaktion ins Leben rief.

310 Unterschriften gesammelt

Mittlerweile wurden 310 Unterschriften in den Ortschaften Dobrowa, St. Nikolai, Untermitterdorf, St. Radegund, Eis und Wunderstätten an der Drau bzw. Wunderstätten/Lavamünd gesammelt und jeder Ort hat einen offiziellen Vertreter.  Die Bewohner haben sich zur neu gegründeten Bürgerinitiative Ruden zusammengeschlossen, die Lärmschutzmaßnahmen und Verkehrssicherheit entlang der Lavamünder Straße B80 einfordert.

Ein Antrag der Bürgerinitiative Ruden, deren Sprecher Wolfgang Grillitsch ist, erging im September unter anderem an das Land Kärnten, die Bezirkshauptmannschaften Völkermarkt und Wolfsberg und die Gemeinden Ruden und Lavamünd. »Nachdem bereits einzelne Bürger der betroffenen Ortschaften in den letzten Jahren mehrfach Anträge an die verschiedensten Behörden eingebracht haben, aber alle Anträge im Wesentlichen durch die Behörden faktisch ignoriert wurden, wurde nunmehr die Bürgerinitiative Ruden gegründet«, heißt es in dem Schreiben. Gefordert werden als Sofortmaßnahmen eine behördliche Lärm- und Geschwindigkeitsmessung, da viele Lkw entlang der langen Gerade der Bundesstraße mit weit überhöhten Geschwindigkeiten unterwegs seien, die Einhaltung und Überwachung des Lkw-Nachtfahrverbots in der Marktgemeinde Lavamünd und Geschwindigkeitsbeschränkungen für Lkw entlang der Lavamünder Straße sowie die Errichtung von Lärmschutzmaßnahmen.

Fahrverbot für Lkw gefordert

Langfristig beantragt die Bürgerinitiative eine Überarbeitung des optimalen Verlaufs des Schwerlastverkehrs in Richtung Slowenien in Zusammenhang mit dem Bau der geplanten Schnellstraße von Slovenj Gradec bis zum Grenzübergang Grablach bei Bleiburg und ein Fahrverbot für Lkw entlang der B80 vom Abschnitt Jörg-Haider-Brücke (neue Lippitzbachbrücke) bis Lavamünd. Auf Nachfrage der Unterkärntner Nachrichten wurde aus dem Büro des Straßenbaureferenten LR Martin Gruber zum Antrag der Bürgerinitiative Ruden mitgeteilt, dass Wolfgang Grillitsch bis dato als Einzelperson mit seinen Anliegen an die Fachabteilungen herangetreten war und ihm dabei mitgeteilt wurde, dass die Grenzwerte bei Lärm und Geschwindigkeit im Nahbereich seines Anwesens nicht überschritten werden. Es handelte sich also um Einzelfallprüfungen. Das aktuelle Schreiben betrifft jedoch einen viel größeren Abschnitt entlang der B80 und mehrere Personen bzw. Häuser, daher werde der Antrag derzeit geprüft.

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