Rallye: Podestplatz für Jürgen Rausch bei Rallye Zelezniki in SlowenienAusgabe 39 | Mittwoch, 23. September 2020

Nach einer langen Corona-Zwangspause saß der Lavanttaler Co-Pilot Jürgen Rausch endlich wieder im Cockpit eines Rallyeautos. Mit Fahrer Luca Waldherr belegte er bei der Zelezniki-Rallye (SLO) Rang drei.

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Unterkärntner Nachrichten Redaktion Von Unterkärntner Nachrichten Redaktion officeno@spamunterkaerntner.at
Der Lavanttaler Co-Pilot Jürgen Rausch (Bild oben links) und sein Fahrer Luca Waldherr auf ihrem Fort Fiesta Rally4 belegten bei der Rallye Zelezniki in Slowenien den dritten Platz in der 2WD-Wertung. Bild rechts: Das erfolgreiche Duo in Slowenien. Fotos: KK

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Wolfsberg, Slowenien. »Endlich wieder im Rallye-Auto« – Unter diesem Motto startete der Lavanttaler Rallye-Co-Pilot Jürgen Rausch am Wochenende nach langer Pause wieder bei der Zelezniki-Rallye im benachbarten Slowenien. In Österreich wurden ja wegen der Covid19-Pandemie seit der Jänner-Rallye alle Läufe abgesagt. 

Diesmal nahm Rausch aber nicht wie gewohnt neben Günther Knobloch im Skoda Platz, sondern war mit dem 2WD-Staatsmeister Luca Waldherr unterwegs. »Nach einer so langen Pause waren die Entzugserscheinungen schon sehr groß. Ich finde es sehr schade, dass man es in Österreich nicht  schafft, Freiluftsport, wie es der Rallyesport ist, durchführen zu lassen und die Veranstalter durch undurchführbare Auflagen gezwungen sind, Rallyes abzusagen. Es funktioniert ja auch in Slowenien, Italien, Ungarn oder Tschechien.«

»Die erste Sonderprüfung in Slowenien sind wir einfach zu vorsichtig angegangen«
Jürgen Rausch, Co-Pilot

Sportlich gesehen war es der erste gemeinsame Auftritt von Waldherr und Rausch im Ford Fiesta Rally4 und dieser konnte sich durchaus sehen lassen. Im den ersten beiden Sonderprüfungen gab es eine Eingewöhnungsphase, danach lief es bei der Premiere durchaus gut. »Die erste Sonderprüfung sind wir einfach zu vorsichtig angegangen. Die Chemie im Auto hat aber, so denke ich zumindest, sofort gepasst. Ab Mitte der Sonderprüfung zwei konnten wir uns dann der 2WD-Spitze schon ganz gut nähern. Es war eine coole Erfahrung, einmal ein aktuelles R2-Auto, also ein modernes, frontgetriebenes Fahrzeug, aktiv zu erleben. Bis zum Schluss hat die Pace gegen die schnelle 2WD-Riege aus Slowenien schon sehr gut gepasst«, resümiert Rausch.

Schlussendlich wurde die kontinuierliche Steigerung der beiden  bei ihrer gemeinsamen Premiere belohnt und Rausch/Waldherr konnten die Rallye Zelezniki auf dem dritten Rang in der stark besetzten Klasse der Zweirad getriebenen Fahrzeuge beenden. In der Gesamtwertung belegte das Duo aus dem Lavanttal und Oberösterreich den neuen Platz.

Platz vier in Freistadt

Bei der einzigen Rallye, die in diesem Jahr in Österreich bislang stattfand, der Jännerrallye in Freistadt, kam Jürgen Rausch mit Günther Knobloch auf einem Skoda Fabia R5 auf den vierten Endrand. Nachdem im Frühjahr und Sommer sämtliche Meisterschaftsläufe der Österreichischen Rallyemeisterschaft wegen Corona abgesagt werden mussten, hat Rausch darauf gehofft, dass zumindest die Herbstläufe stattfinden würden. Aber auch die Rallye Weiz, die Anfang September auf dem Plan stand, sowie die Niederösterreich-Rallye wurden bereits ersatzlos gestrichen. Noch im Staatsmeisterschaftskalender scheint die Rallye W4 vom 13. bis 15. November in Niederösterreich auf.

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