Niveauvolles Pointenfeuerwerk und phänomenale KiB-ComboAusgabe 3 | Mittwoch, 15. Januar 2020

Am Freitag feiert die Kulturinitiative Bleiburg Premiere im Grenzlandheim.

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Bleiburg. So gekonnt, wie die singenden Darsteller des Bleiburger Faschingskabaretts Ereignisse der jüngeren Vergangenheit auf die Schaufel nehmen, sucht auch heuer wieder seinesgleichen. Ab Freitag, dem 17. Jänner, lassen die Sänger und Darsteller und die Musiker der legendären Combo der Kulturinitiative Bleiburg (KiB) ein niveauvolles Feuerwerk an Pointen und einen musikalischen Höhepunkt nach dem anderen auf ihr Publikum los. Die Unterkärntner Nachrichten waren bei der Generalprobe dabei, die bereits vor vollem Haus im Grenzlandheim Bleiburg über die Bühne ging.

Zur Eröffnung erfüllt Nada Breznik als bezaubernde Jeannie Neuzugang Matthias Kunauer drei Wünsche, die leider alle einen Haken haben. Hermann Enzi als »Herr Charly« wartet auf den Termin beim Bezirksgericht, was natürlich nicht ohne sein obligatorisches Bier geschehen kann, und als Höhepunkt des ersten Teils wird »For Forest« von Borkenkäfern angegriffen und WAC-Spieler verirren sich hoffnungslos im Wald im Stadion.

Was sich Politiker so denken

Im zweiten Teil läuft Faschingskabarett-Impresario Philipp »Fipo« Hainz als Neo-Politiker im Wahlkampf zu Höchstform auf und duelliert sich in Reimform mit Helmut Kutej in einer Elefantenrunde. Die Rinkenberger Mafia um Hermann Enzi schmiedet fiese Pläne, um das erfolgreiche Repica-Fest (Erdäpfel-Fest) der St. Michaeler zu untergraben, was in einem gesungenen Duell zwischen den »verfeindeten« Ortschaften endet.

Kein Auge trocken bleibt außerdem im dritten Teil des Faschingskabaretts, wenn die Gemeinde Bad Eisenkappel aufgrund ihrer hohen Schulden einen Kontrollor des Landes vor die Nase gesetzt bekommt und Papst Franziskus ein Bischofscasting ausruft.

Eine Klasse für sich ist die zehnköpfige KiB-Combo um Mastermind TonČ Feinig. Für zwei Nummern gesellt sich auch KiB-Obmann und Bluesbreaker Arthur Ottowitz mit seiner Mundharmonika zu den Musikern.

Die Kulturinitiative Bleiburg spielt bis zum 9. Februar jeden Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag. Doch trotz der vielen Vorstellungen sind keine Karten mehr erhältlich – ihr Ruf eilt ihnen zu Recht voraus.

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