Saisonstart um den 5. Dezember: Die Lavanttaler Skigebiete rüsten sich für den Corona-WinterAusgabe 42 | Mittwoch, 14. Oktober 2020

Reisebeschränkungen, Maskenpflicht und Abstandsregeln – der Winter wird sicher speziell. Auch wenn noch niemand weiß, welche Regeln in zwei Monaten gelten werden, bereiten sich die heimischen Skigebiete bereits intensiv auf die kommende Wintersaison vor.

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Lavanttal. Der Winter naht, doch niemand weiß derzeit genau, was uns in diesem Winter erwartet. Eines ist klar: Es wird ein besonderer werden, denn aufgrund der Corona-Maßnahmen wird heuer vieles nicht oder nur in veränderter Form möglich sein.

Das Après Ski gibt es nur im Sitzen und unter Einhaltung der Abstandsregeln. In Liftgebäuden (Zugang, Kassa), in den Anstellbereichen und bei sämtlichen Liftfahrten – Schlepplifte, Sesselbahnen – ist ein Mund-Nasen-Schutz (MNS) zu tragen. Und einige Veranstaltungen am Berg werden in dieser Saison wohl nicht so durchgeführt werden können, wie sie in den vergangenen Jahren stattgefunden haben.

Trotzdem rüsten sich die Lavanttaler Skigebiete bereits für die Skisaison.

Burgstallofenbahn wird laufen

Auf der Koralpe wird derzeit die Burgstallofenbahn repariert. Sie wird zum Saisonstart am 5. Dezember einsatzbereit sein. Um effizienter beschneien zu können, wurden einige neue Schneekanonen angeschafft, und man blickt positiv in die Zukunft. »Ich bin zuversichtlich, dass trotz Corona einer guten Saison nichts im Wege steht. Wir haben ja nicht die Massen an Skifahrern, wie die großen Skigebiete, und auch bei unseren Liften und der Burgstallofenbahn gibt es keine Probleme mit den Abständen«, sagt Marion Resch, Marketingmanagerin der Koralpe.

Auch die Gastronomiebetriebe wurden adaptiert, um den Corona-Regeln zu entsprechen. »Beim Après Ski setzen wir auf die Eigenverantwortung der Gäste«, so Resch.

Veranstaltungen wird es natürlich keine geben, die Schneeschuh- und Fackelwanderungen sollen aber durchgeführt werden.

Keine Preiserhöhung am Klippitz

Am Klippitztörl wurden bereits mit Ende der Sommersaison die Vorbereitungsmaßnahmen in Angriff genommen und Schneekanonen und -lanzen in Stellung gebracht. Aufgesperrt werden soll um den 5. Dezember. »Als kleines Skigebiet sehe ich für uns eine Chance bei den Tagesgästen. Auch sind bei uns keine großen Corona-Maßnahmen notwendig, denn wir haben keine Gondelbahn und es gibt bei uns keine langen Schlangen an den Kassen«, meint Georg Hochegger, Geschäftsführer der Klippitztörl Touristik.

Die Preise für Liftkarten haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Eine Tageskarte für Erwachsene kostet 37 Euro, für Jugendlichen und Senioren ist sie um 33 Euro und für Kinder um 21 Euro zu haben. Ungewissheit herrscht bei den Beherbergungsbetrieben. »Es ist die gleiche Situation wie im Frühjahr. Es kommen Buchungen rein, es gibt aber auch Stornierungen. Es ist viel Verunsicherung dabei, niemand weiß, was noch kommt«, sagt Hochegger. 

Weinebene gerüstet

Auf der Weinebene plant man den Start in die Skisaison ebenfalls um den 5. Dezember. »Damit die Abstandsregeln eingehalten werden können, werden Absperrungen errichtet. Außerdem können Stunden- und Tageskarten in Zukunft online erworben und danach bei einem Automaten abgeholt werden. Somit ist für die Skifahrer kein Kontakt mit dem Personal notwendig«, erzählt Manfred Vallant, Geschäftsführer der Weinebene Skilifte GmbH.

Die Liftkartenpreise wurden ein wenig angepasst, so kostet eine Tageskarte für Erwachsene in der dieser Saison 30,35 Euro – im Vorjahr 30 Euro. Der Preis für Liftkarten für Kinder ist gleich geblieben.

»Niemand kann derzeit sagen, was in zwei Monaten alles möglich sein wird. Die Gäste sind verunsichert. Ich denke, die Buchungen werden daher kurzfristig einlangen. Der Sommer war für unsere Gastro- und Beherbergungsbetriebe sehr gut, ich hoffe, wir können das im Winter wiederholen«, so Vallant.

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