Donnerstag, 19. April 2018

Debakel für den WAC gegen Rapid

von Michael Swersina, 17.03.2018

Am Samstag kassierte der RZ Pellets WAC in Wien gegen den österreichischen Rekordmeister eine richtige Schlappe. Die Wiener machten bereits in der ersten halben Stunde alles klar und gingen durch Tore von Kvilitaia (8.) und Berisha (25., 29.) mit 3:0 in Führung. Rapid war die spielbestimmende Mannschaft und erhöhte kurz nach der Pause auf 4:0. In der Schlussphase gelang den Wolfsbergern durch ein Eigentor des zweifachen Torschützen Kvilitaia noch der Ehrentreffer. Kurz vor Spielende versenkte dann Kvilitaia den Ball noch einmal im richtigen Tor und sorgte für den 5:1-Endstand.

Wien. Trotz zehn Punkte Vorsprung auf den Tabellenletzten St. Pölten läuft es beim WAC derzeit überhaupt nicht. In den letzten vier Spielen konnte kein Punkt gewonnen werden und es wurde lediglich ein Tor erzielt. Der Druck auf Trainer Heimo Pfeifenberger wird dadurch natürlich immer größer. Und gegen Rapid hätte das Spiel für die Wolfsberger wohl kaum schlechter beginnen können. In der siebenten Minute stieß Sollbauer Kvilitaia nach einer Flanke im Strafraum um und Schiedsrichter Gishamer entschied sofort auf Elfmeter. Diesen verwandelte der Gefoulte souverän zur frühen Führung für die Hütteldorfer. Und es ging für die Wolfsberger katastrophal weiter. In der 26. Minute dribbelte Galvão Richtung Strafraum und legte für Berisha auf. Der Stürmer schob souverän zum 2:0 ins lange Eck ein. Nur vier Minuten später fiel der nächste Treffer für Rapid. Nach einem Zuspiel von Murg hob Berisha den Ball mit viel Gefühl ins lange Eck. Die Wiener dominierten die erste Halbzeit ganz klar - Ballbesitz: 67% : 33% für Rapid. Trotzdem hatten die Wolfsberg Möglichkeiten auf den Anschlusstreffer noch vor der Pause. Die wohl beste Chance vergab Flecker in der 34. Minute. Er zog nach einem Konter auf das Rapid-Tor ab, aber der Schuss war zu zentral und damit kein Problem für Rapid-Goalie Strebinger.

Eigentor bescherte WAC den Ehrentreffer

Nach dem Seitenwechsel hatte der WAC gleich eine Riesenchance auf den Anschlusstreffer. Gschweidl machte aber knapp vor dem Tor einen Haken zuviel, sodass Thurnwald zur Ecke klären konnte. Im Gegenzug stellte sich Rapid klüger an. Schaub erkämpfte sich den Ball und legte für Kvilitaia auf, dieser ließ sich die Chance nicht entgehen und erhöhte zum 4:0. Und Kvilitaia hätte in der 60. Minute fast noch auf 5:0 erhöht, sein Heber ging nur knapp am WAC-Tor vorbei. Der WAC zeigte sich zwar kämpferisch, aber es fehlte offensichtlich an Qualität, um Rapid gefährlich zu werden. In der 79. Spielminute gelang den Wölfen dann noch ein Treffer. Torschütze war erneut der Rapidler Kvilitaia. Sein dritter Treffer in diesem Spiel ging ins eigene Tor. Der Georgier versuchte eine Ecke zu klären, setzte den Ball dabei allerdings ins Rapid-Tor. In der 89. Minute traf Kvilitaia erneut und diesmal wieder in das richtige Tor. Er ließ im Strafraum zwei WAC-Spieler aussteigen und knallte den Ball dann wuchtig zum 5:1 ins Tor.

Kritik auf Facebook

Bereits während des Spiels gab es auf Facebook wieder heftige Kritik an Trainer Pfeifenberger und zahlreiche Poster forderten einen Trainerwechsel. Aber auch die Spieler wurden kritisiert. So meinte ein User: "Der Verein hot nix in da Bundesliga zum suachn gonz anfoch, do konn ka Trainer wos dafür wenn ma so ane Spieler hot wos nitamol grodaus lafn kennen" (sic). Und ein anderer meinte: "Also da heimo kann für die 3 Tore am wenigsten dafüa.. aber was machen die unter der Woche.... planen wie sie den Trainer los werden? Aber so a umgegurke... grauslich is des" (sic).

Stimme zum Spiel

"Das war frustrierend. Wir haben zu viele Fehler gemacht und es Rapid zu leicht gemacht. Der Trainer kann am wenigsten dafür, dass wir so dumme Tore bekommen", meinte WAC-Keeper Alexander Kofler.

SK Rapid Wien - RZ Pellets WAC 5:1 (3:0). Allianz Stadion, SR Gishamer. Tor: Kvilitaia (8./FE., 49., 89.), Berisha (25. 29.) bzw. Kvilitaia (79./Eigentor).

Wird WAC-Präsident Dietmar Riegler auch nach der Vorstellung in Wien weiterhin hinter Trainer Heimo Pfeifenberger stehen? / Foto: UN-Archiv/Pulsinger

Michael Swersina

m.swersina@unterkaerntner.at

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