Mittwoch, 22. November 2017

WAC hielt bei Rapid gut dagegen – unterlag aber klar

von Horst Nadles, 23.09.2017

Wien. Samstagnachmittag (Spielbeginn 16 Uhr) traf der RZ Pellets WAC in der Allianz-Arena auf Rekordmeister Rapid. Die Wölfe starteten mit Sallinger im Tor, der zu seinem Bundesliga-Debüt kam, nachdem sich Kofler beim Aufwärmen verletzt hatte. Rapid begann sehr offensiv (70 Prozent Ballbesitz sprechen eine klare Sprache)  In der 15. Minuten gab es nach einer einstudierten Eckballvariante eine erste Top-Chance für Rapid. Nur drei Minuten später , fast aus heiterem Himmel, kam der WAC durch einen wunderschön herausgespielten Konter (durch Rabitsch und Orgill) blitzschnell in den Rapid-Strafraum und Gschweidl traf souverän zum 0:1 (19.).
Rapid blieb weiter am Drücker, die Zweikampfquote veränderte sich aber von 70 Prozent zugunsten der Grün-Weißen auf 54 Prozent – der WAC hatte zu Mitte der ersten Halbzeit in die Partie gefunden. In der 32. Minute wieder eine Top-Chance für Rapid, der Schuss von Ljubicic ging aber nur an die Latte.
WAC hielt die Partie weiter offen, auch wenn Rapid mehr für die Partie tat bzw. tun musste – und das machte sich bezahlt. In der 37. Minute setzte es den Ausgleich durch Schwab – der Treffer ging ganz klar auf die Kappe von Goalie Sallinger – den zentralen Schuss aus 25 Metern hätte er einfach halten müssen. Wenige Sekunden vor Ablauf der ersten 45 Minuten konnten sich die Gastgeber mit 2:1 in Front setzen – einen Freistoß von Schobesberger verlängerte Schwab und traf.  
In den Minuten nach Wiederbeginn wurde der WAC als erste Mannschaft gefährlich, aber Orgill konnte zwei Möglichkeiten nicht nutzen. Die Zuschauer sahen weiterhin eine attraktive Partie – und Rapid drängte auf die Vortentscheidung. Diese gab es in der 53. Minute: In einer Druckphase der Heimischen versagte im Strafraum die WAC-Abwehr kollektiv und Murg traf zum 3:1. Bei diesem Gegentreffer (wie auch beim zweiten) kann man Sallinger keinen Vorwurf machen.
Die letzte halbe Stunde war insgesamt recht ausgeglichen, aber mit mehr Spielanteil für Rapid, auch wenn zwischendurch die Zweikampfquote für die Lavanttaler sprach.
Schobesberger machte in der 69. Minute alles klar, indem er einen von Schwab eingeleiteter Konter trocken zum 4:1 abschloss – WAC-Goalie Sallinger war machtlos. Ein Top-Chance auf einen zweiten WAC-Treffer hatte Orgill in der 80. Minute – er traf den Ball im Strafraum aber nicht richtig. Im Gegenzug entschärfte Palla ein gute Rapid-Möglichkeit im Strafraum (83.). Der WAC kämpfte bis zuletzt beherzt, konnte der stark aufspielenden Rapid-Elf aber zu wenig entgegenhalten. Mit einer starken Einzelaktion traf Dever Orgill zum Endstand von 4:2 (88.) und setzte damit den Schlusspunkt in der Partie. In der Nachspielzeit wurde ein Rapid-Tor von Petsos wegen Abseits zurecht nicht gegeben.

Foto: Der WAC musste in der Allianz-Arena ran – über die Distanz gab es aber nichts zu holen. Bild: UN/Archiv


 

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