Sonntag, 17. Dezember 2017

Die Wölfe müssen weiter auf einen Sieg warten

von Michael Swersina, 02.12.2017

Am Samstag gastierte der österreichische Rekordmeister Rapid Wien in der Lavanttal Arena. Die Wiener hatten zwar mehr Spielanteile - über 60 Prozent Ballbesitz -, für ein Tor reichte es trotzdem nicht. Die Wolfsberger agierten in der Offensive zu harmlos und so endete eine schwache Partie mit 0:0.

Rapid begann gegen den Angstgegner aus dem Lavanttal recht engagiert, versuchte von Beginn an die Kontrolle zu übernehmen. Der Rekordmeister hatte auch mehr Spielanteile, in der Offensive taten sich aber beide Teams sehr schwer. Echte Torchancen wurden meist im Ansatz von den Defensivreihen entschärft oder von den Stürmern vertan. Wie in der zehnten Minute als Kvilitaia den Ball nach einer Traumflanke nicht richtig erwischte und die Chance war vertan. Die wohl beste Möglichkeit für die Lavanttaler hatte Offenbacher. In der 15. Minute sah war Rapid-Goalie Strebinger bei einem Freistoss aus rund 40 Metern sehr weit aus dem Tor gekommen. Offenbacher versuchte es direkt, der Ball ging nur ganz knapp über das Tor. Die Hütteldorfer wirkten in der ersten Halbzeit zwar bemüht, kamen aber in der Schlussphase nur mehr selten in den WAC-Strafraum. Von den Lavanttalern war in der Offensive nichts mehr zu sehen. Rapid konnte in den ersten 45 Minuten keinen einzigen Schuss auf das WAC-Tor abgeben. Von den Wölfen waren es immerhin zwei Torschüsse, allerdings aus der Distanz und keine echte Gefahr für Strebinger.

Auch zweite Halbzeit ohne Highlights

Zu beginn der zweiten Halbzeit gab es ein kurzes Aufflackern der Wolfsberger. In der 50. Minute überspielte Wernitznig Schaub, zog in den Strafraum und visierte das kurze Ecke an. Der Ball ging aber nur ins Außennetz. Beide Mannschaften taten sich in der Offensive schwer. Die wohl beste Möglichkeit für die Wiener hatte Schobesberger in der 73. Minute. Der kurz zuvor einwechselte Mittelfeldspieler lief alleine auf das WAC-Tor, scheiterte aber an Kofler. Auch in der Rapid-Viertelstunde änderte sich nicht mehr viel. Die Wiener hatten mehr Spielanteile, waren offensiv zu harmlos und von den Lavanttalern Angreifern ging keine richtige Gefahr aus. Am Ende gab es für den WAC nach zwei Niederlagen wieder ein Unentschieden. Mittlerweile haben die Wolfsberger seit August 2017 nicht mehr gewonnen. In den letzten sechs Runden konnte lediglich – am vergangenen Wochenende gegen die Austria – ein Tor erzielt werden.

Stimmen zum Spiel

"Wir haben viel über die Seiten probiert. Hin und wieder ist es gut gegangen, Tor haben wir aber leider keines gemacht", meinte Christopher Wernitznig.

"Es waren sehr wenig Höhepunkte in dem Spiel. Wir haben versucht die Räume eng zu machen. Da kommt dann halt so ein Spiel raus", so WAC-Coach Heimo Pfeifenberger.

"Es war eine sehr zähe Partie, ein richtiger Winter-Kick. Wir haben in Wolfsberg schon oft genug verloren, daher nehmen wir den Punkt gern mit", sagte Rapid-Kapitän Stefan Schwab.

RZ Pellets WAC - SK Rapid Wien 0:0 (0:0). Lavanttal Arena, SR Eisner.

Michael Swersina

m.swersina@unterkaerntner.at

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