Sonntag, 17. Dezember 2017

Wölfe verloren trotz Überzahl in der Nachspielzeit

von Michael Swersina, 26.11.2017

Auch am Sonntag gab es für den RZ Pellets WAC gegen Austria Wien eine bittere Niederlage. Die Wolfsberger waren über weite Strecken die klar bessere Mannschaft, kamen auch zu den gefährlicheren Chancen und waren 25 Minuten lang mit einem Spieler mehr auf dem Platz. Gschweidl brachte die Wölfe in der 50. Minute in Führung, aber nur wenig später glich Friesenbichler aus. In der Nachspielzeit schlug dann Holzhauser zu und besiegelte die bittere Niederlage für die Wolfsberger.

Wolfsberg. Die Wölfe begannen energisch und waren in der ersten Halbzeit die spielbestimmende Mannschaft. Bereits in der achten Minute prüfte Wernitznig Austria-Goalia Hadzikic, der jedoch im zweiten Versuch parieren konnte und auch in der 17. Minute war es Wernitznig, der den Austria-Torwart zu einer Parade zwang. Großchancen blieben zwar Mangelware, aber die Wolfsberger hatten weit mehr vom Spiel als die Veilchen. Die beste Chance auf die Führung vor der Pause hatte Ouédraogo in der 35. Minute. Offenbacher flankte in die Mitte, Gschweidl verlängerte per Kopf zu Ouédraogo, der Stürmer aus Burkina Faso reagierte aber nicht schnell genug und der Kopfball von Ouédraogo ging über das Tor. Die Austria kam in den ersten 45 Minuten zu keinem einzigen Torschuss.

Treffer in der Nachspielzeit

In der 50. Minute gingen die Wolfsberger verdient in Führung. Nach einem Eckball konnte Hadzikic zunächst gegen Ouédraogo klären, dann traf Gschweidl per Kopf nur die Latte. Der Ball landete auf der linken Seite bei Wernitznig, der sofort in die Mitte flankte. Drescher war per Kopf zur Stelle und versenkte den Ball im linken Eck. Die Führung hielt allerdings nicht lange. Nach nur acht Minuten gelang der Austria aus dem Nichts der Ausgleich. Nach einer Ecke bekam der freistehende Serbest im Strafraum den Ball und zog ab. Friesenbichler hielt noch den Fuß hin und lenkte das Leder ins lange Eck ab. In der 65. Minute wurde der Austrianer Kadiri nach einem Tritt gegen Offenbacher vorzeitig unter die Dusche geschickt. Nur drei Minuten später hätten die Wölfe erneut in Führung gehen können. Gschweidl tauchte völlig alleine vor dem Austria-Tor auf, umspielte noch den Torwart, traf dann aber aus spitzem Winkel nicht. In der Schlussphase setzten sich die Kärntner in der Offensive fest und übten mächtig Druck auf die Wiener aus. Aber das Tor erzielten die Veilchen. In der Nachspielzeit schlief die Wolfsberger Abwehr, Pires bediente den völlig alleingelassenen Holzhauser, der trocken zum 1:2 einschob.

Stimmen zum Spiel

"Das ist ein Wahnsinn, einfach unverständlich. So ein Spiel noch herzugeben. Ich kann das gar nicht in Worte fassen", meinte Daniel Drescher.

"Es war ein richtiges Schweinsspiel von beiden Mannschaften. Aber Respekt für unsere Mannschaft. Was die Leute reden ist mir egal, die können uns alle am Arsch lecken", meinte Raphael Holzhauser (Austria Wien) gegenüber einer Tageszeitung.

RZ Pellets WAC - FK Austria Wien 1:2 (0:0). Lavanttal Arena, SR Jäger. Tore: Drescher (50.) bzw. Friesenbichler (58.), Holzhauser (90.+2).

Michael Swersina

m.swersina@unterkaerntner.at

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