Freitag, 24. November 2017

Polizei warnt vor Erpressungs-Mails

von Michael Swersina, 07.11.2017

Das Landeskriminalamt warnt vor erpresserischen e-Mails, die zur Zeit in Österreich kursieren. Am vergangenen Wochenende eine E-Mail, mit der unbekannte Täter einen Geldbetrag erpressen wollten.

Wolfsberg. Einige Internet-Nutzer erhielten in den letzten Tagen eine E-Mail der „El Hamudis“. Darin heißt es, dass die Absender vollen Zugriff auf persönliche Daten der Empfänger haben. Sie drohen damit, diese zu veröffentlichen, wenn sie nicht innerhalb von 72 Stunden 150 Euro in Form von Bitcoins erhalten. Von der Polizei wird geraten, dass Empfänger auf das Schreiben nicht reagieren und es löschen können.

User, die eine solche Mail erhalten,  sollen nicht auf darauf reagieren, denn bei dem Schreiben handelt es sich um einen standardisierten Text. Er ergeht an zahlreiche Internet-Nutzer. Das spricht dafür, dass die darin gemachten Aussagen keine persönliche Bedeutung für Sie haben. Unabhängig davon besteht bei einer Bezahlung der 150 Euro die Gefahr, dass die Verbrecher weitere Geldzahlungen wollen.

Einfaches Massenmail

Die unbekannten Erpresser hätten laut der Polizei lediglich eine Liste mit E-Mail-Adressen und zugeordneten Namen in den Händen. Mit diesen Daten würden Massenmails mit Namen versehen und versendet. Diese Vorgangsweise ist strafbar. Die Kriminalisten fordern dazu auf, solche Erpressungen bei der Polizei anzuzeigen.

Foto: Watchlist Internet

Michael Swersina

m.swersina@unterkaerntner.at

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