Montag, 25. Juni 2018

Admira nutzte schwache erste Halbzeit des WAC

von Michael Swersina, 17.02.2018

Am Samstagabend musste sich der RZ Pellets WAC in der 23. Runde der Fußball Bundesliga gegen die Admira 1:3 geschlagen geben. Die Wolfsberger verschliefen die erste Halbzeit. Die Wölfe hatten zwar mehr Ballbesitz, wussten aber nicht, was sie mit dem Leder anfangen sollten. Die Admira war die gefährlichere Mannschaft und machte bereits in der ersten Halbzeit durch Tore von Kalajdzic (4.) und Jakoliš (45.+1) alles klar. Der WAC kam nach dem Seitenwechsel zwar besser ins Spiel, die Niederlage war aber nicht zu verhindern. Kurz vor Spielende sorgte Zwierschitz noch für das 0:3, in der Nachspielzeit gelang Orgill noch das Ehrentor.

Wolfsberg. Die Erwartungen der Wolfsberger Fans nach dem Sieg über Sturm Graz in der Vorwoche waren hoch. Leider konnten die Wölfe diese nicht erfüllen. Die Admira erwischte einen Blitzstart. Die Niederösterreicher kamen schnell in die Hälfte der Wolfsberger. Von der rechten Seite wurde ein Ball hoch auf Jakoliš gespielt, der verlängerte per Kopf für Kalajdizic und dieser behielt die Nerven und schob souverän ins lange Eck ein. Die WAC-Kicker wirkten in der gegnerischen Hälfte ratlos und zeigten nicht viel. In der 20. Minute rettete Kofler mit einer guten Parade, nach einem Schuss von Grozurek aus rund 20 Metern, den WAC vor einem weiteren Treffer. Die harmlosen Wolfsberger feuerten hingegen in der ersten Halbzeit keinen einzigen Schuss auf das Tor der Niederösterreicher ab und wirkten auch in der Abwehr oftmals sehr unsicher. Deshalb war es nicht verwunderlich, dass die Admira in der Nachspielzeit mit dem 0:2 noch eins drauflegte. Grozurek setzte sich gegen Sollbauer durch und flankte in den Strafraum, wo Jakoliš von der Abwehr völlig frei stehen gelassen wurde. Dieser versenkte den Ball volley zum 0:2-Pausenstand.

WAC kam besser ins Spiel

Mit der Vorstellung seiner Mannschaft konnte Heimo Pfeifenberger nicht zufrieden sein. In der Pause gab es einen Doppelwechsel.  Topcagic und Jovanovic kamen für Rabitsch und Ouédraogo. Die Wolfsberger wirkten plötzlich motivierter und zeigten in der Anfangsphase ein paar schöne Vorstöße. Eine gefährliche Flanke von Wernitznig in den Strafraum konnte Admira-Goalie Kuttin aber vor Gschweidl abfangen und eine Flanke von Jovanovic verfehlte Topcagic nur um Zentimeter. Die Wolfsberger machten Druck, trotzdem kam die Admira immer wieder zu gefährlichen Konterchance. Kalajdzic kam in der 56. Minute nach einem schönen Querpass völlig frei zum Abschluss, traf aber genau Kofler. Der WAC war bemüht und machte das Spiel, konnte daraus aber kein Kapital schlagen. Effizienter stellten sich die Niederösterreicher an. Nach einem Eckball kurz vor Spielende verschätzte sich Kofler, Zwierschitz war zur Stelle und drückte den Ball mit der Brust über die Linie. In der Nachspielzeit fiel dann doch noch ein Treffer für den WAC. Kuttin schoß beim Abstoß Flecker an, der Ball sprang zu Orgill und der schob trocken ein.

Stimmen zum Spiel

"Das Ganze ist ein Ergebnis einer schlechten Leistung von uns. Wir müssen uns wieder zusammensammeln. Kopf hoch und nächste Woche kommt das nächste schwere Spiel", meinte Michael Sollbauer.

"Wir haben es uns heute nicht ansatzweise verdient. Wir waren in der ersten Halbzeit überhaupt nicht da. Erst in der zweiten Halbzeit haben wir umgestellt. Mit so wenig Engagement, ich hab keine Ahnung. Von außen hat man das gefühlt, dass wir blockiert sind. Daheim muss man anders auftreten, gerade nach dem Sieg gegen Sturm in der Vorwoche, da musst du brennen", sagte Heimo Pfeifenberger.

RZ Pellets WAC - FC Admira 1:3 (0:2). Lavanttal Arena, SR Ciochirca. Tore: Orgill (90.+3) bzw. Kalajdzic (4.), Jakoliš (45.+1), Zwierschitz (84.).

Michael Swersina

m.swersina@unterkaerntner.at

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