Freitag, 17. November 2017

Hemma – eine Kirchenoper in der ehemaligen Bischofsstadt

von Christina Pasterk, 09.08.2017

Am 2. und 3. August wurde die Geschichte der Kärntner Landesheiligen zum ersten Mal im Rahmen des Carinthischen Sommers in der Basilika Maria Loreto in St. Andrä aufgeführt. Ermöglicht wurde dies durch Bischofsvikar Gerfried Sitar. Das Publikum honorierte die Leistung der Sänger und des Orchesters mit tosendem Applaus und Standing Ovations.

St. Andrä. „Der Zweifel ist wie eine Zwiebel. Er führt zu nichts außer Schmerz und Tränen.“ Dieser Satz aus „Hemma - eine Weibspassion“ beschreibt die Geschichte der Figur Hemma wohl treffend. Sie zweifelt - an Gott, an den unbarmherzigen Taten ihres Mannes Graf Wilhelm von Friesach, an ihrer Fruchtbarkeit, an der Last, die auf ihr liegt, nachdem sie das Vermögen ihres Mannes erbt - und bleibt daher nicht von Schmerz und Tränen verschont. So muss sie mitansehen, wie ihr Mann sich an der Magd Kathi vergreift, ihr Sohn in einer Schlacht gegen die Grubenarbeiter der Silbermine ums Leben kommt und auch ihr Mann von seiner Pilgerreise nicht mehr zurückkehrt, weil er von Handlangern des Herzogs Adalbero ermordet wird. Dieser lange Leidensweg bewegt die zutiefst religiöse Hemma schließlich dazu, ihre weltlichen Eigentümer der Kirche zu vermachen, um den Armen zu helfen, und selbst ins Kloster zu gehen.

Foto: LPD

Den gesamten Bericht finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Unterkärntner Nachrichten (Nr. 32) oder online hier.



Christina Pasterk

Or use your account on Blog

Error message here!

Hide Error message here!

Forgot your password?

Or register your new account on Blog

Error message here!

Error message here!

Hide Error message here!

Lost your password? Please enter your email address. You will receive a link to create a new password.

Error message here!

Back to log-in

Close