Freitag, 24. November 2017

Wölfe kämpften beherzt, verloren aber beim Meister

von Michael Swersina, 01.10.2017

Am Sonntagabend musste sich der RZ Pellets WAC dem amtierenden Meister Red Bull Salzburg mit 2:1 geschlagen geben. Die Mozartstädter hatten mehr Spielanteile und führten nach zwei Toren von Dabbur nach der ersten Halbzeit mit 2:0. Nach dem Seitenwechsel vergaben die Salzburger einen Elfmeter, den Anschlusstreffer für den WAC erzielte Gschweidl.

Salzburg. Die Wolfsberger starteten gut in die Partie und hatten bereits in der ersten Minute die Möglichkeit auf die Führung. Nach einer schönen Hereingabe übernahm Gschweidl direkt, aber Salzburg-Goalie Walke konnte klären. Danach übernahm der Meister langsam die Kontrolle über das Spiel. Trotzdem kamen die Wolfsberger zu guten Chancen, wie durch Orgill in der 36. Minute. Seinen Schuss aus spitzem Winkel konnte Walke abwehren, Gschweidl war für den Abstauber ein bisschen zu langsam. In der 38. Spielminute gelang den Salzburgern dann der Führungstreffer. Nach einem Eckball stieg Ulmer auf und traf per Kopf zum 1:0. WAC-Keeper Sallinger war noch mit der Hand am Ball, das Tor konnte er aber nicht verhindern. Praktisch mit dem Pausenpfiff fiel dann noch das 2:0 für die Mozartstädter. Zunächst konnte Sallinger parieren, Rnic wollte den Ball wegschießen, traf dabei aber Dabbur, von dem der Ball in hohem Bogen über den WAC-Keeper ins Tor ging.

Anschlusstreffer gelang, Ausgleich blieb verwehrt

Nach dem Seitenwechsel starteten die Salzburger druckvoll, der WAC hatte zunächst große Probleme aus der eigenen Hälfte zu kommen. Trotzdem hatten in der 59. Minute die Kärntner eine Riesenchance auf den Anschlusstreffer, ein Flecker-Schuss ging nur knapp am Salzburger Tor vorbei. Eine Minute später gab es, nach einem unnötigen Foul von Offenbacher an Ulmer, einen Elfmeter für die Hausherren. Der zweifache Torschütze Dabbur trat zum Elfer an und vergab. Nur wenig später fiel der Anschlusstreffer. Nach einem weiten Ausschuss von Sallinger verlängerte Orgill per Kopf auf Gschweidl, der aus der Drehung abzog und zum 2:1 traf. In der Schlussphase hatten die Salzburger zwei gute Möglichkeiten, um auf 3:1 zu erhöhen, einen Bersiha-Freistoß konnte Sallinger mit dem Schienbein klären, Daka vergab alleine vor dem WAC-Tor. Auf der Gegenseite wurde Orgill in der Nachspielzeit bei der Ballannahme im Strafraum entscheiden gestört und so endete das Spiel mit einem 2:1-Sieg für Salzburg.

Stimmen zum Spiel

"Wir sind gut in die Partie gestartet, haben dann aber zwei dumme Tore bekommen. Wir hatten in der ersten Halbzeit drei gute Chancen, wenn wir die machen, sieht es anders aus", meinte Bernd Gschweidl.

"Wir haben eine sehr gute Auswärtsleistung gezeigt. Da wäre mehr drinnen gewesen. Das zweite Tor war bitter. Ich hielt den ersten Ball, Rnic wollte klären und ich kam nicht mehr hin", sagte Raphael Sallinger.

Red Bull Salzburg - RZ Pellets WAC 2:1 (2:0). Red Bull Arena, SR Schörgenhofer. Tore: Dabbur (38., 45.) bzw. Gschweidl (62.)

Foto: UN-Archiv/Pulsinger

Michael Swersina

m.swersina@unterkaerntner.at

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